Mittwoch, 25. Mai 2016

Der SDS für den Veganismus im AK Mensa

Bild: By Wiegels (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons
Am Montag haben wir bei der ersten Sitzung des Arbeitskreises „Mensa“ in Richtung einer veganfreundlicheren und nachhaltigeren Uni gearbeitet. Am Treffen nahmen auch zwei Vertreter des Studierendenwerkes teil. Mit Bedauern mussten wir feststellen, dass neben uns von den aktuell acht hochschulpolitischen Listen im Studierendenparlament nur der RCDS und die Jusos vertreten waren. Wir diskutierten bis in den späten Abend zum Beispiel über eine bessere Kennzeichnungen von veganen und vegetarischen Gerichten. Wir setzten uns auch für eine Wiedereinführung des veganen Pizzaschmelzes im Campus Vita ein. Das Angebot wurde nach dem Testzeitraum eingestellt, weil nur große Säcke eingekauft werden konnten, welche sich angeblich nicht mit der geringeren Nachfrage vereinbaren ließen. Ein zukünftig nennenswertes veganes Angebot in den Cafeterien war uns ein besonderes Anliegen. Hier konnten wir die veganen Produkte an einer Hand abzählen und trafen bei den Verantwortlichen auf großes Verständnis. Das Studierendenwerk will sich der Sache annehmen. Außerdem sprachen wir uns für ein faires Preisverhältnis von Fleisch und fleischlosen Gerichten in den Mensen aus. Auch diesen falschen Kaufanreiz sah man als Problem an, und sicherte uns zu, dass bald die fleischlose Variante nicht mehr teurer als das Fleischgericht sein wird. Schon heute sind nämlich 42 % der verkauften Gerichte fleischlos! Zuletzt haben wir dann noch einen Herzenswunsch geäußert: Endlich auch vegane Desserts! Der erste Eindruck lässt auf eine produktive Zusammenarbeit der Hochschulpolitik und des Studierendenwerkes hoffen, wir bleiben weiter für euch dran! 
Vegan ist nicht nur die einzige Möglichkeit, ein tierleidfreies Essensangebot zu gestalten - es ist auch die Ernährung, die gleichsam ein Angebot für alle Studierenden bedeutet, gleich, ob sie aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen auf Fleisch und/oder tierische Produkte verzichten, oder ob ihnen ihr Glaube einen Verzicht gebietet.

Bild: Studierendenwerk

Montag, 23. Mai 2016

Kommt zum CSD Düsseldorf 2016!

Ende dieser Woche ist es wieder soweit: In Düsseldorf gehen wir mit vielen anderen Gruppen und Einzelpersonen auf die Straße, gegen die Diskriminierung von Menschen, die nicht der Hetero-Normativität entsprechen! Während vielen Leuten Christopher-Street-Day-Veranstaltungen wohl eher als buntes Treiben im Bewusstsein sind, ist ihr Hintergrund einer desWiderstandes: Der Name bezieht sich auf die Christopher Street in New York City: Hier widersetzten sich im Jahre 1969 Menschen aus der Kundschaft des Stonewall Inn, einer Kneipe der New Yorker Schwulenszene, erstmals organisiert mehrere Tage lang der massiven Repression und Diskriminierung durch die Polizei - erfolgreich! Auch, wenn sich die gesellschaftliche Situation von LGBTTIQ-Personen in Europa und Nordamerika seitdem deutlich verbessert hat - auch heute dauert hier die Diskriminierung an, sowohl institutionell als auch alltäglich. Diese Diskriminierung lässt sich leider nicht einfach wegfeiern - Der Weg in eine Welt ohne sie bleibt ein Kampf. Kommt alle am 28.05. zum Johannes Rau Platz, lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen - für ein Ende dieser Diskriminierung, ohne Kompromisse!

Samstag, 21. Mai 2016

Bildung statt Hetze

muslimfeindliche Aktion
der Afd-Hochschulgruppe
Am 18.5.2016 verhüllten die Mitglieder der AfD-Hochschulgruppe die Heinrich-Heine-Statue an der gleichnamigen Universität; an ihr ein Schild mit der Aufschrift "Bildungsbombe" befestigt. Kombiniert mit einer Pressemitteilung und einem Video auf der Facebook-Seite der AfD-Hochschulgruppe, soll nach eigener Aussage eine Debatte eröffnet werden. Auch die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört soll thematisiert werden. In ihrer Pressemitteilung greifen sich die rechts-populistischen Hochschul-AfDler bewusst Zahlen heraus, die für ihre Argumentation einer "bedarfsorientierten Zuwanderung" nutzen.

Dazu Marcus von [’solid] Düsseldorf: 
 
"Das passt für uns ganz klar in die völkische Agenda von David Eckert und seiner AfD-Hochschulgruppe. Als Hochschulgruppe bekamen sie es letztes Jahr nicht hin, genug Stimmen für die Hochschulwahl zu sammeln und sie beteiligen sich null an Hochschulpolitik. Mit dieser Aktion soll provoziert werden und der vermeintliche Kampf um das Abendland soll nun auch an der Heinrich-Heine-Universität geführt werden."


Mit einer Aktion gegen die in der Turnhalle der Universität untergebrachten geflüchteteten Menschen hatte die Afd-Hochschulgruppe erstmals das Thema angerissen. 
 
"Für Eckert und seine Rechts-Nationalen ist jede Person die nicht ihrem völkischen Weltbild entspricht eine Bedrohung. Solche widerlichen Aktionen wie diese, die implizieren das Menschen muslimischen Glaubens Terrorist_Innen sind, werden sich häufen. Rassimus oder anderen gruppenbezogenen Hass von sich zu geben, wird in der Gesellschaft gerade salonfähig. Aber das werden wir nicht unbeantwortet lassen."

Vor dem Hintergrund aktiverer rechter Gruppierungen am Campus wird daher die Campus-Liste SDS.DIE LINKE Düsseldorf zwei Bildungsveranstaltungen auf dem Campus durchführen. "Wir haben zwei tolle Wissenschaftler gewinnen können, einmal über die AfD und zum anderen über rechte Burschenschaften zu informieren. Der rechten Hetze des Polit-Karrieristen Eckert werden wir Bildung entgegensetzen" so Flemming weiter der damit auf den Vorstandsposten von David Eckert bei der AfD in NRW anspielt.

Dazu laden wir alle interessierten Menschen zu folgenden Terminen ein:
      
16.06.16 18:30 Uhr
"AfD - auf dem Weg zum Faschismus?" 
Raum: 23.31.02.26 
Referent: Andreas Kemper 

 28.06.16 18:30 Uhr
"Studentenverbindungen - ein Überblick aus antifaschistischer Sicht."
Raum: 23.31.02.26 
Referent: Jörg Kronauer