Samstag, 26. März 2016

Ostermarsch - endlich wieder jünger

Der Ostermarsch fand dieses Jahr wieder bei schönstem Wetter statt. Wir hatten am Freitag noch unser Transparent fertig gestellt. Mit der doppeldeutigen Aufschrift "Kein Frieden mit dem Kapitalismus" wollten wir einerseits darstellen, wie Krieg zum Kapitalismus gehört, wie Batman zu Robin.
Zum anderen wollten wir unsere kämpferische Haltung ausdrücken, uns mit den aktuellen Zuständen nicht abzufinden. Krieg, Aufrüstung und eine Zuspitzung der globalen Konflikte müssen immer wieder thematisiert werden. Solange mit Kriegen Profite gemacht werden können, werden sie auch immer weiter geführt werden. Nationale Unternehmen wie Rheinmetall, Daimler oder Siemens verdienen am Leid auf der ganzen Welt. In der Kriegsindustrie arbeiten Hundertausende Menschen. Damit werden nicht nur Arbeiter_Innen beschäftigt gehalten, nein auch die Unternehmensführer_Innen verdienen gut daran. So wandern nicht zufällig regelmäßig größere Aufmerksamkeiten der Waffenindustrie an die bürgerlichen Parteien. Das System soll so weiter laufen. Denn die Party muss weiter gehen. Dagegen waren wir mit ca. 2.500 Menschen auf der Straße!

Natürlich ist uns bewusst, mit dieser Demo nicht die Welt aus den Angeln zu heben. Aber wir konnten mit anderen anti-militaristischen jungen Menschen für eine andere Welt demonstrieren. Mit Gruppen, wie z.B. der SDAJ (Sozialistische deutsche Arbeiter_innen Jugend), machte der Jugendblock auch jede Menge Bock. Die Demosprüche müssen wohl alle nochmal lernen :-D Aber so macht der Ostermarsch, der lange in den Händen der Alt-68er war und zwischenzeitlich von Querfrontler_Innen durchsetzt war, wieder Spaß und ist eine Empfehlung für alle Menschen, die demounerfahren sind.

Nächstes Jahr sind wir wieder am Start!

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